Der größte Binnenrastplatz Europas zählte 2011 weit weniger Kraniche als in den letzten Jahren. Vermutlich fehlten sichere Schlafplätze auf überstauten Wiesen.
An den Linumer Teichen wurden 60.100 Kraniche gezählt. Weniger als in den letzten Jahren. Viele schliefen auf vernässten Wiesen. Nahrung scheint knapp gewesen zu sein. Der Mais stand vielfach noch.
Fotos vom grössten Kranichschlafplatz im Binnenland, auf den Feldern von Linum, im Havelland. Im Oktober 2008 wurden dort über 80.000 Kraniche gezählt.
Ein Herbst in Linum, ohne Kraniche, aber dafür Höckerschwäne, Stock-, Schell-, Spieß- und Löffelenten.
Der Zuwachs am Schlafplatz Linum geht (vermutlich) parallel zu den Verlusten von kleinen Schlafpätzen in der ausgeräumten Agrarlandschaft. Ein zweiter Grund: die Zahl der Kraniche steigt.
"Muss das sein", so ein guter Freund vor meiner jüngsten Tour nach Linum, "Schon wieder Kraniche?" Linum und die Kraniche - unwiderstehlich!
Am 20. Oktober 2004 zählten die rundum postierten Zähler 46.000 Kraniche auf den Flug zu den Feldern.
Bei 2, 3 Tagen in Linum hatte ich in diesem Jahr wenig Glück auf der Suche nach den Kranichen. Weite Felder, selten kleine Gruppen irgendwo hinten.
Kranichfotos, fliegend vor Mondsichel und vor blauem Himmel.Linum ist im Herbst Deutschlands Kranichhauptstadt, jedenfalls im Binnenland.
Herbstzeit in Linum ist nicht nur Kranichzeit. In abgelassenen Teichen versammeln sich Kiebitze, Bekassinen und Uferläufer. Nahrungsfläche und Ruheplatz.