Im Nationalpark Unteres Odertal wurden am 28. Mai 2010 erneut Polder geflutet. 85 Millionen Kubikmeter Oderwasser setzten 4500 Hektar Wiesen unter Wasser. Schutz für Stettin und für das Oderbruch.
Im Nationalpark Unteres Odertal waren die Nasspolder über den Deichfuß hinaus mit Wasser gefüllt. In den Trockenpoldern rasteten zehntausende Gänse. Eine der schönsten Zeiten in der Welt am Fluß.
An den Oderhängen haben sich kostbare Trockenrasenzonen bis heute erhalten.Sie sind reich an botanischen Kostbarkeiten.
Ende April steht noch viel Wasser in den Poldern. Störche und Graureiher sind auf Jagd nach Fröschen und Fischen.
Der Winter brachte dem Nationalpark Anfang 2009 knackiges Eis in Poldern und auf der Oder, Reif überzogene Polderbäume und Schnee wie seit Jahren nicht mehr.
Fotos vom Frühling im Nationalpark an der Oder. An den Bäumen hängen die Hinterlassenschaften des Hochwassers. Ein Jagdrevier für Seeadler, Reiher und Weißstörche.
Die Trauerseeschwalben gehören zur Kategorie 1 in der Roten Liste Deutschlands. Sie gelten als vom Aussterben bedroht. Im Odertal brüten sie auf Rhizomen und auf schwimmenden Nisthilfen.
Das Frühjahr im Unteren Odertal passte zu dem langen kalten Winter. Noch Mitte Mai stand fast überall in den Poldern das Wasser.
Die traditionellen Schlafplätze der im Nationalpark überwinternden Singschwäne an der Oder waren schon Mitte Dezember 2002 kaum besetzt.
Auch 2002 kam der Nationalpark Unteres Odertal um den schon gewohnten Streit über den nötigen Schutz bedrohter Arten nicht herum. Es gab Widerstand gegen Verbreitung des Kanals.
Wenn aus den geöffneten Einlassbauwerken die Oder in ihre Auen fließen darf, ist nichts mehr wie vorher.
Die kurze Herbstzeit ist die Zeit des Nebels und der unwirklich aufleuchtenden Farben. Nordische Gänse beziehen Rastplätze. Die Kraniche fliegen bei Gartz in den Schlafplatz "Kranich-Strohm" ein.
Die grösste Rarität unter den Brutvögeln in dieser Landschaft ist neben dem Seggenrohrsänger der als ähnlich stark gefährdet geltende Wachtelkönig. Eng geworden sind die Lebensräume für Limikolen.
Der Nationalpark ist der einzige des Bundeslandes Brandenburg und der einzige deutsche Nationalpark in einer Flussaue. Im Frühjahr hält sich das Wasser oft lange in den Polderwiesen.
Die Trockenrasenzonen auf den Oderhängen im Nationalpark Unteres Odertal sind reich an botanischen Kostbarkeiten. Vom Nationalpark betreut wird das NSG Geesower Hügel.
Im Nationalpark Unteres Odertal hat die Rückkehr der Wildnis begonnen. Zu erleben in den Poldern, in den Bruch- und Hangwäldern: was fällt, hier darf es liegenbleiben.
Der Nationalpark ist der einzige des Bundeslandes Brandenburg und der einzige deutsche Nationalpark in einer Flussaue. Der schmale Auengürtel zieht sich 50 Kilometer an der Oder entlang.